On Tour in Alaska
Fernweh on Tour

Alaska – 16 Tage Mietwagenrundreise im Juli

Zwischen Gletschern, Wildnis und Grizzlybären

Persönlich erlebt von ·

Einen Moment, den wir nie vergessen werden! Einen Moment, den wir nie vergessen werden!

Willkommen auf unserer Reise

Diese Reise zählt zu meinen ganz persönlichen Reise-Highlights und gehört zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die ich bisher erleben durfte. Alaska hat mich vom ersten Moment an begeistert – mit seiner unberührten Wildnis, seiner unglaublichen Weite und dem Gefühl, die Natur noch in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben.

Kommen Sie mit!

Unsere Route

  1. 1 Anchorage
  2. 2 Palmer
  3. 3 Hatcher Pass
  4. 4 Sheep Mountain Lodge
  5. 5 Valdez
  6. 6 McCarthy
  7. 7 Black Rapids Lodge
  8. 8 Denali Nationalpark
  9. 9 Anchorage

Reisedauer: 16 Tage

ca. 2.000 km

Geeignet für: Natur- und Tierliebhaber

Und jetzt beginnt die Reise…

Tag 1 – Frankfurt – Anchorage – Palmer

Tag 1 – Frankfurt – Anchorage – Palmer

Mit Condor fliegen wir nonstop nach Anchorage. Direkt nach der Ankunft übernehmen wir unseren Mietwagen von Go North. Ein wichtiger Punkt bei unserer Reiseplanung, denn mit diesen Allradfahrzeugen dürfen wir auch die zahlreichen Gravel Roads befahren, die noch auf uns warten.
Nach einem ersten Einkauf im Supermarkt – Getränke, Obst, Snacks und eine Kühltasche dürfen nicht fehlen – verlassen wir Anchorage bereits wieder. Da wir keine großen Stadtfans sind, zieht es uns direkt hinaus in die Natur. Unser Ziel ist Palmer, etwa 60 Kilometer nordöstlich von Anchorage.
Die Alaska Glacier Lodge ist der perfekte Ort für den Start unserer Reise. Schon bei der Ankunft begrüßt uns die beeindruckende Wildnis Alaskas. Von der Lodge aus genießen wir einen großartigen Blick auf den Knik Glacier und die umliegenden Berge.

Fahrzeit: ca. 50 Minuten Übernachtung: Alaska Glacier Lodge
Tag 2 – Palmer und der Hatcher Pass

Tag 2 – Palmer und der Hatcher Pass

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zunächst nach Palmer und besuchen das Visitor Center. Die Mitarbeiter geben uns einige hilfreiche Tipps für unseren Aufenthalt.
Anschließend geht es hinauf zum Hatcher Pass. Die Strecke ist teilweise unbefestigt, aber problemlos zu befahren. Hier besichtigen wir die historischen Gebäude der ehemaligen Independence Mine, die eindrucksvoll an die Goldgräberzeit erinnern.
Für längere Wanderungen fehlt uns leider die Zeit. Stattdessen unternehmen wir am Nachmittag noch einen Spaziergang am Reflection Lake. Die ruhige Wasserfläche spiegelt die umliegenden Berge und Gletscher perfekt wider – ein wunderschöner Abschluss des Tages.

Übernachtung: Alaska Glacier Lodge
Tag 3 – Über den Glenn Highway zur Sheep Mountain Lodge

Tag 3 – Über den Glenn Highway zur Sheep Mountain Lodge

Nach dem Frühstück verlassen wir die Lodge. Auf dem Weg ins Tal, erleben wir bereits das erste Wildtier-Highlight: Eine Elchkuh mit ihrem Kalb überquert direkt vor uns die Straße.
Über den Glenn Highway fahren wir weiter zum Matanuska-Gletscher. Ein kurzer Spaziergang bringt uns näher an die gewaltigen Eismassen heran.
Am Nachmittag erreichen wir die idyllisch gelegene Sheep Mountain Lodge. Die Unterkunft besteht aus mehreren gemütlichen Blockhütten und liegt mitten in der Natur. Beim Abendessen genießen wir die Ruhe und freuen uns auf die kommenden Tage.

Fahrzeit: ca. 1,5 Stunden Highlight: Wildtier-Highlight: Eine Elchkuh mit ihrem Kalb überquert direkt vor uns die Straße. Übernachtung: Sheep Mountain Lodge
Tag 4 – Traumstraße nach Valdez

Tag 4 – Traumstraße nach Valdez

Der heutige Tag zählt landschaftlich zu den schönsten der gesamten Reise. In Glennallen legen wir einen Tankstopp ein. Viel mehr als einen Supermarkt, eine Tankstelle und einige Diners gibt es hier nicht.
Auf dem Richardson Highway begleiten uns ständig die gewaltigen Gipfel und Gletscher des Wrangell-St.-Elias-Gebirges. Mehrfach halten wir an Aussichtspunkten und genießen die spektakulären Ausblicke.
Am Abend erreichen wir Valdez. Ehrlich gesagt hatte ich mir den Ort etwas anders vorgestellt – eher wie einen romantischen Fischerhafen. Stattdessen wirkt Valdez geschäftig und authentisch. Hier dominiert die Fischerei, touristischer Schnickschnack ist kaum vorhanden. Gerade das macht den Ort sympathisch.

Fahrzeit: ca. 3,5 Stunden Highlight: Ein weiterer Höhepunkt ist der Worthington Glacier, den wir bei einer kurzen Wanderung näher erkunden.
Tag 5 – Kreuzfahrt im Prince William Sound

Tag 5 – Kreuzfahrt im Prince William Sound

Bei strahlendem Sonnenschein starten wir zu einer Tageskreuzfahrt in den Prince William Sound.
Schon kurz nach dem Verlassen des Hafens passieren wir zahlreiche Fischerboote, die auf Lachs und Heilbutt aus sind. Die Landschaft wird mit jeder Stunde beeindruckender. Wir beobachten Otter, Seelöwenkolonien und später sogar Grauwale.
Schließlich erreichen wir den Columbia Glacier. Zwischen Eisschollen und kleineren Eisbergen fahren wir immer näher an die gewaltige Gletscherfront heran. Mit etwas Glück erleben wir sogar das Kalben eines größeren Eisblocks – ein unvergesslicher Moment.

Highlight: Wir sehen, wie ein größeres Stück des Gletschers abbricht.
Tag 6 – Abenteuer Wrangell-St.-Elias-Nationalpark

Tag 6 – Abenteuer Wrangell-St.-Elias-Nationalpark

Heute tauchen wir endgültig in die Wildnis Alaskas ein. Der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark ist der größte Nationalpark der USA und weitgehend unerschlossen.
Ab Chitina beginnt die berühmte McCarthy Road. Die ersten Kilometer sind etwas nervenaufreibend: schmal, steil und ohne Leitplanken. Doch schnell wird die Strecke entspannter.
Stundenlang fahren wir durch eine nahezu menschenleere Landschaft. Immer wieder durchqueren wir kleine Bäche. Die Einsamkeit ist beeindruckend.
Am Ende der Straße stehen wir plötzlich vor einer gewaltigen Gletscherkulisse. Dahinter erhebt sich das St.-Elias-Massiv. Es fühlt sich an, als wären wir in einem Basislager im Himalaya angekommen.
Unsere Lodge liegt mitten im Wald. Strom gibt es nicht und die Toilette befindet sich in einem einfachen Outhouse. Komfortabel ist anders, aber genau deshalb gefällt uns dieser Ort so gut.

Fahrzeit: ca. 3 Stunden
Tag 7 – Rundflug über die Gletscherwelt

Tag 7 – Rundflug über die Gletscherwelt

Am Morgen entscheiden wir uns spontan für einen Rundflug mit einem Buschflugzeug – eine der besten Entscheidungen unserer Reise. Aus der Luft eröffnet sich ein überwältigender Blick auf die gewaltigen Gletscher und schneebedeckten Gipfel des Wrangell-St.-Elias-Massivs. Anschließend fahren wir die lange Strecke durch eine spektakuläre Landschaft weiter zur Lodge at Black Rapids, die einsam zwischen Bergen und Flüssen liegt.

Fahrzeit: ca. 5 Stunden Highlight: Rundflug mit dem Buschflugzeug - einer der schönsten Rundflüge, die wir je erlebt haben Übernachtung: Lodge at Black Rapids
Tag 8 – Der legendäre Denali Highway

Tag 8 – Der legendäre Denali Highway

Heute erwartet uns einer der spektakulärsten Abschnitte unserer Alaska-Reise. Der Denali Highway führt über mehr als 250 Kilometer größtenteils unbefestigt durch eine nahezu unberührte Hochgebirgslandschaft. Achtung: Hier darf man nicht mit jedem Mietwagen fahren! Immer wieder entdecken wir Elche, Adler und mit etwas Glück sogar einen Fuchs. Die weiten Ausblicke, die absolute Ruhe und die unberührte Natur machen diese Strecke zu einem echten Geheimtipp. Am Abend erreichen wir die Region rund um den Denali Nationalpark.

Tag 9 – Unterwegs im Denali Nationalpark

Tag 9 – Unterwegs im Denali Nationalpark

Da man nur die ersten 24 km in den Denali Nationalpark hineinfahren darf, starten wir früh am Morgen mit einem der bekannten Shuttlebusse. Schon nach kurzer Zeit eröffnet sich die beeindruckende Berglandschaft des Parks. Während der Fahrt entdecken wir Dallschafe, Karibus, Elche und mehrere Grizzlybären – wenn auch aus sicherer Entfernung. Einer der schönsten Aussichtspunkte ist der Stoney Hill Overlook, von dem aus sich bei gutem Wetter ein spektakulärer Blick auf den 6.190 Meter hohen Mount Denali bietet, der höchste Berg von Nordamerika.

Unser Tipp

Da man nur die ersten 24 km in den Denali Nationalpark hineinfahren darf, sollte man einen Ausflug mit dem Bus planen.

Tag 10 – Abschied von Alaska

Tag 10 – Abschied von Alaska

Bevor unsere Reise langsam zu Ende geht, unternehmen wir noch einen Spaziergang zu einem kleinen See, an dem wir Biber beobachten können. Auf dem Rückweg sorgt eine Elchkuh mit ihrem Kalb noch einmal für einen aufregenden Moment, als sie uns auf dem Wanderweg entgegenkommt. Ein würdiger Abschluss einer Reise voller unvergesslicher Naturerlebnisse, beeindruckender Landschaften und faszinierender Tierbeobachtungen.

Unsere Lieblingsmomente

Das würden wir heute anders machen

Rückblickend würden wir an einigen Orten mehr Zeit einplanen. Besonders der Hatcher Pass, der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark und der Denali Highway bieten so viele Möglichkeiten für Wanderungen und Naturerlebnisse, dass ein zusätzlicher Tag gut investiert wäre. Auch in Valdez hätten wir gerne noch einen weiteren Tag verbracht, um weitere Touren im Prince William Sound zu unternehmen. Wer Alaska intensiv erleben möchte, sollte lieber weniger Stationen einplanen und dafür mehr Zeit an den einzelnen Orten verbringen.

Unsere Tipps auf einen Blick

  • Allrad-Mietwagen buchen: Für die McCarthy Road und den Denali Highway ist ein Fahrzeug erforderlich, das auch auf Gravel Roads zugelassen ist.
  • Unterkünfte früh reservieren: Besonders Lodges in Valdez, McCarthy und im Denali Nationalpark sind schnell ausgebucht.
  • Tierbeobachtungen: Fernglas und Kamera mit Teleobjektiv lohnen sich – Elche, Grizzlybären, Karibus, Adler und Wale gehören zu den Höhepunkten der Reise.
  • Flexibel bleiben: Das Wetter in Alaska kann sich schnell ändern. Ein alternativer Tagesplan ist daher immer hilfreich.
  • Rundflug einplanen: Der Flug über den Wrangell-St.-Elias-Nationalpark war für uns eines der beeindruckendsten Erlebnisse der gesamten Reise.
  • Warme Kleidung mitnehmen: Auch im Sommer können die Temperaturen in den Bergen oder auf Bootstouren überraschend kühl sein.

Für wen eignet sich diese Reise?

Wer Natur, Wildtiere und echte Abenteuer liebt, wird von Alaska begeistert sein. Für mich war diese Reise eine perfekte Kombination aus Abenteuer, Freiheit und einzigartigen Naturerlebnissen – und eine Erinnerung, die mich noch lange begleiten wird.

Unsere Empfehlungen

Unterkünfte

Die Unterkünfte sind in Alaska eher einfach und urig. Vereinzelt gibt es auch komfortable Lodges.

Aktivitäten

Rundflug einplanen: Der Flug über den Wrangell-St.-Elias-Nationalpark war für uns eines der beeindruckendsten Erlebnisse der gesamten Reise.

Praktische Infos

Warme Kleidung mitnehmen: Auch im Sommer können die Temperaturen in den Bergen oder auf Bootstouren überraschend kühl sein.

Allrad-Mietwagen buchen: Für die McCarthy Road und den Denali Highway ist ein Fahrzeug erforderlich, das auch auf Gravel Roads zugelassen ist.

Tierbeobachtungen: Fernglas und Kamera mit Teleobjektiv lohnen sich – Elche, Grizzlybären, Karibus, Adler und Wale gehören zu den Höhepunkten der Reise.

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Manuela Dübler

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